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09:00
Gerd Albrecht erläutert und dirigiert "Die Moldau" von Bedrich Smetana
Gesprächskonzert
Der Dirigent Gerd Albrecht erläutert und dirigiert in diesem 'Gesprächskonzert' 'Die Moldau' aus 'Mein Vaterland' von Bedrich Smetana, eines der populärsten Stücke der Konzertliteratur.
09:45
Tiefe Wasser (2)
Krimi Vic van Allens Lebensumstände - er ist Erbe eines ansehnlichen Vermögens - haben es ihm erlaubt, eine glänzende bürgerliche Fassade aufzubauen. Er ist tolerant, was seine Frau betrifft, meinen die Freunde. Gewiss, er hat ein paar merkwürdige Eigenheiten: Er fährt einen ausgefallenen Oldtimer, schreibt Aufsätze über abgelegene zoologische Probleme und züchtet Schnecken, die er bei ihrem stummen Liebesspiel beobachtet. Seine junge Frau schleppt ihm immer neue Liebhaber ins Haus, und er findet zu leicht Entschuldigungen für sie. Vic hat allerdings sehr schnell aufgegeben und sich einen kleinen Anbau neben der Garage eingerichtet, in den er sich zu seiner klassischen Musik zurückzieht - und in dem er auch schläft. Dieser stille Hintergrund, oder besser stille Vordergrund, ist der Sprengstoff einer langsam heraufziehenden Katastrophe, die man hätte kommen sehen können - doch alle hatten sie verdrängt.
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11:20
Hitparade
Musikshow Roberto Blanco: 'Manolitos Meisterstück'. Heino: 'Die schwarze Barbara'. Cindy & Bert: 'Wenn die Rosen erblühen in Malaga'. Nina & Mike: 'Paloma Blanca'. Rex Gildo: 'Der letzte Sirtaki'. Michael Holm: 'Wart' auf mich'. Bata Illic: 'Ich hab' noch Sand in den Schuh'n aus Hawaii'. Olivia Molina: 'Heute si, morgen no'. Peter Petrel: 'Ich bin kein Mann für eine Nacht'. Peter Rubin: 'Ich möcht' auf einer Insel leben'. Juliane Werding: 'Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst'
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Caspar David Friedrich
Kunstdoku Die Erfindung der Romantik
12:35
Nederlands Dans Theater
Tanztheater Wings of Wax
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Eric Clapton & Steve Winwood: Live from Madison Square Garden
Konzert 1966 gründet Eric Clapton die erste 'Supergroup' der Rockgeschichte: Cream. Er spielt bei den Yardbirds, John Mayall's Bluebreakers, Blind Faith und Derek and the Dominoes. Claptons gefühlvolles bluesiges Spiel wird zum Vorbild für Gitarristen in aller Welt. Als Clapton 1970 seine Solokarriere beginnt, stehen ihm seine größten Erfolge erst noch bevor: Die Alben '461 Ocean Boulevard' (1974), 'Slowhand' (1977), 'Crossroads' (1988), 'Journeyman' (1989), 'Unplugged' (1992) und 'Pilgrim' (1998) sind Meisterwerke der Rockmusik, die den Gitarristen unsterblich machen. Nach dem Kampf gegen seine Drogensucht präsentiert sich Clapton in den 1980er Jahren als gereifter Künstler und begnadeter Songwriter. Der tödliche Unfall seines Sohns Conor 1992 ist der Anlass für Claptons erfolgreichsten Song aller Zeiten: 'Tears in Heaven' aus dem Soundtrack zum Film 'Rush'. Insgesamt bekam Eric Clapton 18 Grammys, und gleich drei Mal wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen: als Mitglied der Yardbirds, als Mitglied von Cream und für sein Solowerk. Steve Winwood ist nicht nur ein Multiinstrumentalist, sondern auch ausgestattet mit einer bemerkenswert souligen und reifen Gesangsstimme. Er musiziert mit zahlreichen Bluesgrößen und spielt 1965 als Stevie Anglo seine erste Solo-Single 'Incence' ein. Ende der 1960er Jahre schließt er sich kurzzeitig Claptons Supergroup Powerhouse an. Mit zwei ehemaligen Cream-Kollegen und Eric Clapton gründet er dann die Formation Blind Faith. Im Sommer 1969 erscheint ihr Debütalbum, doch nach nur einer Tour verlässt Clapton die Band. Anfang 1973 spielt Winwood bei Eric Claptons Comeback-Konzerten im Rainbow Theatre in London mit, 2007 steht er mit Eric Clapton auf dessen 'Crossroads Guitar Festival' auf der Bühne. 40 Jahre nach Blind Faith standen 2008 zwei der besten Instrumentalisten der Rockgeschichte wieder zusammen auf der Bühne.
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14:00
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem, KV 626
Klassikkonzert Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt
14:55
Erkennen Sie die Melodie
Ratespiel
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15:40
Waffen für Amerika
Historiendrama nach Lion Feuchtwanger. 1776: Schriftsteller Beaumarchais (Hans-Michael Rehberg) will die jungen USA aufrüsten...
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17:10
Feuchtwanger lebt!
Porträt
Zu den Konstanten in Lion Feuchtwangers (1884 - 1958) Leben zählen seine Frau Marta, seine Bibliotheken und das Exil. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 kann der gesellschaftskritische Schriftsteller, der sich gerade auf einer Vortragsreise durch die USA befindet, nicht mehr nach Deutschland zurückkehren. Im französischen Sanary-sur-Mer findet er eine neue Heimstatt. Doch nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs muss er in ein französisches Internierungslager, aus dem er nur mit Mühe wieder entkommen kann. 1940 gelingt Lion und Marta Feuchtwanger die Flucht in die USA. Drei Jahre später bezieht das Ehepaar in Pacific Palisades, einem Stadtteil von Los Angeles, schließlich die Villa, die bis zu ihrem Lebensende ihr Zuhause sein wird. Das weitläufige Anwesen, später 'Villa Aurora' genannt, wird bald zu einem Treffpunkt prominenter Exilanten, darunter Bertolt Brecht, Thomas und Heinrich Mann, Arnold Schönberg, Albert Einstein. Auch Aldous Huxley und Charlie Chaplin sind des Öfteren zu Gast. In Los Angeles kann Feuchtwanger auch endlich wieder Bücher sammeln. Zweimal schon hatte er sich eine wertvolle und umfangreiche Bibliothek zugelegt, sie jedoch durch Flucht, Enteignung und Krieg verloren. In der Villa Aurora entsteht seine dritte und letzte Bibliothek, die bis heute erhalten geblieben ist. Das Haus selbst ist nun ein Ort der Begegnung und des deutsch-amerikanischen Kulturaustauschs. Als Lion Feuchtwanger 1958 im Alter von 74 Jahren stirbt, gilt er als einer der bedeutendsten Schriftsteller deutscher Sprache. Seine Romane wie 'Jud Süß', 'Die Geschwister Oppermann' und 'Die Jüdin von Toledo' erreichten Millionenauflagen und wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Herbert Krill zeichnet in seinem Porträt die wesentlichen Linien im Leben und Werk Lion Feuchtwangers nach: seine Leidenschaft für Bücher, seine ganz eigene Arbeitsweise, seine 46 Jahre währende Ehe mit Marta sowie seinen unerschütterlichen Optimismus und zähen Überlebenswillen, der auch im langjährigen Exil nicht nachließ.
17:55
Nederlands Dans Theater
Ballett Sleepless
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18:20
Nederlands Dans Theater
Tanztheater Birthday
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19:00
Theaterlandschaften
Theater Koblenz
Kulturdoku In Koblenz am 'Deutschen Eck' mündet die Mosel in den Rhein. Hoch oben thront Kaiser Wilhelm und blickt über den Rhein hinüber zur Festung Ehrenbreitstein. Einst war Koblenz eines der mächtigsten Festungssysteme Europas. Heute prägen vor allem Nachkriegsbauten das Bild. Fast 90 Prozent der Stadtfläche wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Doch mittendrin steht - wie durch ein Wunder verschont - ein Kleinod klassizistischer Architektur: das Stadttheater. Entworfen 1787 als ein für seine Zeit völlig neuartiger Bau, der ohne die sonst üblichen abgetrennten Logen auskommt und in nur sieben Monaten erbaut wurde. Ein Theater für die Bürger, wo alle gleich gut sehen sollten. Kurfürst Clemens Wenzeslaus hat das 'Komödien- und Ballhaus mit Billardsaal' zum Geld verdienen in Auftrag gegeben, mehr Steuerzahler sollten sich in seinem Reich ansiedeln. Das Haus wurde durch eine List Koblenzer Feuerwehrmänner vor Brandbomben im Zweiten Weltkrieg gerettet und in den 80er Jahren aufwändig saniert. Denkmalschützer Magnus Backes berichtet, wie unter acht Farbschichten die Originalfarbe Blau zu aller Erstaunen zutage trat. Das Koblenzer Theater ist von Kontinuität geprägt. Die meisten der Intendanten bleiben zehn, manche sogar über zwanzig Jahre. Unter den insgesamt nur sechs Theaterleitern seit 1945: eine Frau, Annegret Ritzel, die mit ihren Operninszenierungen die Festung Ehrenbreitstein bespielt. Die Regisseurin Thirza Bruncken bringt aktuelle Dramatik auf die Bühne und die Schauspieler Rosel Zech und Claus Biederstaedt waren am Haus engagiert. Seit der Spielzeit 2009/10 leitet Markus Dietze das Dreisparten-Haus in Koblenz und möchte es für neue Autoren und Komponisten öffnen. Esther Schweins führt durch die Stadt am 'Deutschen Eck', besucht Ehrenbreitstein und erklärt, was es mit dem 'Schängele' in Koblenz auf sich hat.
19:30
Markus Dietze im Gespräch
Porträt
Markus Dietze leitet seit Herbst 2009 das Dreisparten-Haus in Koblenz. Mit seinen 35 Jahren gehört er zu den jüngsten Intendanten Deutschlands. Zuvor hat er von 2004 an das Theater der Altmark in Stendal geführt. Im Gespräch stellt er das Haus vor und erklärt auf einem Rundgang über den Hof die geplanten Baumaßnahmen. Außerdem sieht man Dietze bei den Proben zu seiner Eröffnungsinszenierung 'Jeff Koons'.
19:40
Verleihung Deutscher Kleinkunstpreis
Preisverleihung Das Mainzer Forum-Theater unterhaus vergibt den Deutschen Kleinkunstpreis, der als der renommierteste Preis auf diesem Gebiet gilt. Es werden Künstler in den Sparten Kabarett, Kleinkunst und Chanson/Lied/Musik gekürt. Dieter Nuhr - selbst mit dem Kabarett- und Kleinkunstpreis ausgezeichnet - moderiert die Veranstaltung und stellt die Preisträger vor: In diesem Jahr geht der Preis in der Sparte Kabarett an das Erste Deutsche Zwangsensemble, ein junges Kabarett-Trio, das ' mit ungebremster Spielfreude, entwaffnendem Witz und zielgerichteter Provokation eine raffinierte Form des Ensemblekabaretts auf die Bühne bringt' - so die Jurybegründung. In der Sparte Chanson/Lied/Musik werden Tina Teubner und Ben Süverkrüp ausgezeichnet, ein Chanson-Duo, das 'hintergründig, forsch und frech die Abgründe menschlicher Beziehungen auslotet. Die Musikalität der beiden und Tina Teubners spitzbübisches Lächeln lassen ein Gesamtkunstwerk entstehen, bei dem jeder selbst die größte Gemeinheit noch gerne annimmt.' Den Preis in der Sparte Kleinkunst erhält Olaf Schubert, 'ein Weltverbesserer im schaurigen Rauten-Pullunder, der an sich selbst scheitert.' Mit dem Förderpreis der Stadt Mainz zeichnet die Jury den 'mittelfränkischen Misanthropen' Matthias Egersdörfer aus, 'der aus der wahren Ursache für seinen cholerischen Charakter ein höchst amüsantes Geheimnis macht. Egersdörfers Tour de Force im grantelnden Dialekt, begleitet von explosiven Zornesausbrüchen, bewegt sich durch den Dschungel von Drogen, Gelbwurst und Al-Qaida.' Der Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz geht an 'zwei Profis, angriffsfreudige Satiriker und komödiantische Kabarettisten' - an Henning Venske und Jochen Busse. Zusammen mit dem Akkordeonspieler Frank Grischek zeigen sie aktuelles 'quicklebendiges, hochspannendes politisches Kabarett - ebenso geistreich wie belebend' - heißt es in der Jurybegründung.
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| 21:00 |
21:20
100(0) Meisterwerke
Kunstdoku Ernst Ludwig Kirchner: Fünf Frauen auf der Straße
21:30
Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
Klassikkonzert Adaption von Clemens Maria Nuszbaumer
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| 22:00 |
22:15
Kulturzeit
Magazin
22:55
Later with Jools Holland
Musikshow In dieser Ausgabe vom Herbst 2008 traten auf:. Kaiser Chiefs: 'Never Miss A Beat'. The Streets: 'Everything Is Borrowed'. Little Jackie: 'The Stoop'. Seasick Steve: 'Interview'. TV On The Radio: 'Golden Age'. Seasick Steve: 'Started Out With Nothing'. Kaiser Chiefs: 'Like It Too Much'. Boy George: 'Down By The Riverside'. The Streets: 'On The Edge Of A Cliff'. Boy George: 'Interview'. Little Jackie: 'The World Should Revolve Around Me'. TV On The Radio: 'Dancing Choose'. Seasick Steve: 'Walking Man'. The Streets: 'The Escapist'. Kaiser Chiefs: 'You Want History'
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| 23:00 |
23:55
Eric Clapton & Steve Winwood: Live from Madison Square Garden
Konzert 1966 gründet Eric Clapton die erste 'Supergroup' der Rockgeschichte: Cream. Er spielt bei den Yardbirds, John Mayall's Bluebreakers, Blind Faith und Derek and the Dominoes. Claptons gefühlvolles bluesiges Spiel wird zum Vorbild für Gitarristen in aller Welt. Als Clapton 1970 seine Solokarriere beginnt, stehen ihm seine größten Erfolge erst noch bevor: Die Alben '461 Ocean Boulevard' (1974), 'Slowhand' (1977), 'Crossroads' (1988), 'Journeyman' (1989), 'Unplugged' (1992) und 'Pilgrim' (1998) sind Meisterwerke der Rockmusik, die den Gitarristen unsterblich machen. Nach dem Kampf gegen seine Drogensucht präsentiert sich Clapton in den 1980er Jahren als gereifter Künstler und begnadeter Songwriter. Der tödliche Unfall seines Sohns Conor 1992 ist der Anlass für Claptons erfolgreichsten Song aller Zeiten: 'Tears in Heaven' aus dem Soundtrack zum Film 'Rush'. Insgesamt bekam Eric Clapton 18 Grammys, und gleich drei Mal wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen: als Mitglied der Yardbirds, als Mitglied von Cream und für sein Solowerk. Steve Winwood ist nicht nur ein Multiinstrumentalist, sondern auch ausgestattet mit einer bemerkenswert souligen und reifen Gesangsstimme. Er musiziert mit zahlreichen Bluesgrößen und spielt 1965 als Stevie Anglo seine erste Solo-Single 'Incence' ein. Ende der 1960er Jahre schließt er sich kurzzeitig Claptons Supergroup Powerhouse an. Mit zwei ehemaligen Cream-Kollegen und Eric Clapton gründet er dann die Formation Blind Faith. Im Sommer 1969 erscheint ihr Debütalbum, doch nach nur einer Tour verlässt Clapton die Band. Anfang 1973 spielt Winwood bei Eric Claptons Comeback-Konzerten im Rainbow Theatre in London mit, 2007 steht er mit Eric Clapton auf dessen 'Crossroads Guitar Festival' auf der Bühne. 40 Jahre nach Blind Faith standen 2008 zwei der besten Instrumentalisten der Rockgeschichte wieder zusammen auf der Bühne.
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| 17/03/2010 |
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ztk.tvtoday.de |
| 00:00 |
00:55
Bauerfeind
Kulturmagazin
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| 01:00 |
01:25
Biotop der Dichter - Santa Maddalena in der Toskana
Doku Etwa eine Stunde von Florenz entfernt befindet sich inmitten der sanften Hügellandschaft der Toskana ein Ort, an dem die Zeit scheinbar inne hält. Ein Ort mit einem ganz eigenen Lebensrhythmus: Santa Maddalena. Dorthin zieht es Dichter, Schriftsteller, Regisseure, Sachbuchautoren und Botaniker aus aller Welt. Wer das Privileg hatte, einmal dort zu logieren, dem zaubert die Erwähnung der Santa-Maddalena-Stiftung einen magischen Glanz in die Augen - Bernardo Bertolucci ebenso wie Isabella Rossellini und Daniel Kehlmann. Im letzten Jahrhundert pflegte dort der bukowinische Schriftsteller Gregor von Rezzori einen Dialog mit anderen Autoren - Bruce Chatwin etwa schrieb im Turm von Santa Maddalena seine Reisereportagen. Nun verteidigt Rezzoris Frau Beatrice Monti della Corte die Stiftung im Gedenken an den 1998 gestorbenen 'Grischa' von Rezzori gegen die Unbilden einer immer atemloseren Welt. So hat sich das Landgut zu einem Rückzugsgebiet der Kultur entwickelt, 'Writers in Residence' profitieren vom Genius loci. Allein schon die Landschaft, die Natur, das gute Essen, der private Rahmen und der ruhige Lebensrhythmus machen diesen Ort zu einem Biotop für Künstler. Die wechselnden Bewohner gewähren einen fruchtbaren Ideenfluss, die immer wiederkehrenden Stammgäste garantieren die Kontinuität eines Diskurses auf hohem Niveau. Da erklärt der irische Autor Colm Toibin seinem russischen Kollegen Jerofejew die Gedichte von John Keats, und Volker Schlöndorff diskutiert beim Mittagessen neue Drehbuchideen. Gero von Boehm gibt Einblicke in die fruchtbare Atmosphäre von Santa Maddalena.
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