| 05:00 |
05:05
Rockpalast Crossroads
Konzert
05:35
Urgewalt der Vulkane
Kunde vom Anfang der Welt
Naturdoku Kunde vom Anfang der Welt
|
| 06:00 |
06:20
Königreich des Glücks
Doku
|
| 07:00 |
07:05
Die Liebe kommt selten allein
Komödie Eine "vertrocknete alte Zicke" blüht langsam auf. TV-mit Thekla Carola Wied, Peter Sattmann und Florian Martens ("Ein starkes Team")
|
| 08:00 |
08:30
Lindenstraße
Bombenstimmung
Familienserie Bombenstimmung
|
| 09:00 |
09:00
Aus Feuer und Eis - die Erde
Das erste Leben
Doku Das erste Leben
09:45
Der Herr der Kurilen
Fischer zwischen Russland und Japan
Reportage Fischer zwischen Russland und Japan
|
| 10:00 |
10:30
Die Kinderklinik 2008
Dokureihe
|
| 11:00 |
11:15
Der Papst und sein Jesus
Ein Bestseller aus Rom
Doku Ein Bestseller aus Rom
|
| 12:00 |
12:00
Kulturjournal
Kulturmagazin
12:30
Die Liebe kommt selten allein
Komödie Eine "vertrocknete alte Zicke" blüht langsam auf. TV-mit Thekla Carola Wied, Peter Sattmann und Florian Martens ("Ein starkes Team")
|
| 14:00 |
14:00
Allianz der Affen
Tierdoku Im Tai-Nationalpark, dem größten Regenwald Westafrikas, leben acht Affenarten. Bis zu achtzig Prozent ihrer Zeit verbringen einige Gruppen miteinander. Beim Fressen machen sich die Tiere keine Konkurrenz. Die Diana-Meerkatzen ziehen auf der Nahrungssuche hoch oben durch die Bäume, während die Olivgrünen Colobusaffen die mittleren Etagen der Bäume bevorzugen. Die behäbigen Roten Colobusaffen sind Blattfresser, während die rauchgrauen Mangaben die meiste Zeit am Boden verbringen und Früchte vertilgen. Ob Dianas, Schwarzweiße Colobusaffen oder Campbells Meerkatzen, die unterschiedlichsten Affen bilden enge Gemeinschaften: Sie spielen miteinander, lausen sich und gehen gemeinsam baden. Wissenschaftler fanden nun den Grund dieser eigenartigen Allianzen heraus: Affen bilden Artengemeinschaften, um Feinde wie den Kronenadler und den Leoparden schneller entdecken und vertreiben zu können - nach dem Motto 'gemeinsam sind wir stark'.
14:45
Indien maritim
Landschaftsporträt Im zweiten Teil des Films führt die Reise an die Küste, wo der Pfeffer wächst. Im versunkenen Hafen von Musiris unterhielt schon das antike Rom einen Handelsstützpunkt. Die große Hafenstadt Cochin dient heute internationalen Firmen als Testmarkt für neue Produkte.
|
| 15:00 |
15:30
Allein mit Papa
Doku Vor vier Jahren trennten sich Stefan und seine Frau. Töchterchen Bianca war damals ein Jahr alt. Seitdem erzieht der Programmierer seine Tochter allein. Es war eine einvernehmliche Entscheidung, dass das Kind damals bei ihm blieb. Stefan hat die Minifamilie im Griff: Bianca besucht einen Kindergarten, er arbeitet in einer Computerfirma, wäscht, kocht, bügelt. Jede freie Minute verbringen die beiden miteinander, gehen schwimmen, fahren Rad, musizieren. Fast wäre alles perfekt, wenn da nicht noch die Sehnsucht nach Liebe wäre. Neben allein erziehenden Müttern gibt es auch immer mehr Väter, die sich allein um ein oder mehrere Kinder kümmern. Statistiken besagen, dass in Deutschland inzwischen fast 20% der Kinder nach der Trennung ihrer Eltern beim Vater leben - eine beachtliche Zahl. Volker S. ist 50 Jahre alt. Als seine Frau schwer erkrankte und nach einem Jahr starb, sah er sich mit der Erziehung der beiden halbwüchsigen Kinder allein gestellt, kein leichtes Unterfangen. Die Vater-Kind-Familien kämpfen - neben der für viele immer noch ungewöhnlichen Konstellation - gegen ähnliche Probleme wie die allein erziehenden Mütter auch: Sie müssen Arbeit, Kinder und Haushalt unter einen Hut bringen. Die Trauer über den Verlust des Partners schmerzt, die Scheidung belastet. Das Suchen einer neuen Partnerin gestaltet sich für Väter mit Kind noch viel schwieriger als für allein erziehende Mütter. Dazu kommt: viele stehen unter finanziellem Druck, denn es gibt bei weitem nicht nur Väter, die sich vor Unterhaltszahlungen drücken, sondern auch Mütter. Die meisten Väter haben keine Chance auf eine kindergerechte Arbeitszeit. Stress und Ärger sind vorprogrammiert. Und zu allem Übrigen ist da die ungewöhnliche Rolle, die nicht selten von den Jugendämtern argwöhnisch betrachtet wird. Der Film begleitet drei Väter, die ihre Kinder aus den verschiedensten Gründen allein erziehen. Er erzählt vom täglichen Leben der Minifamilien, in denen die weibliche Seite fehlt und zeigt auf humorvolle Weise wie diese Minifamilien Lebensfragen lösen.
|
| 16:00 |
16:00
Die Kinder von Unterjoch
Doku Die Schule ist ins Gerede gekommen: mit Pisa-Studie, Gewalt auf dem Schulhof, Chaos im Klassenzimmer, Stress beim Lernen, frustrierten Lehrern und überforderten Kindern. Trotz vieler Reformversuche gibt es wenig Hoffnung auf eine schnelle Besserung. Zumal eine Reform noch kein Erfolgsrezept ist und manchmal auch unerwartete 'Nebenwirkungen' hat: So wurden in den 60er- und 70er-Jahren viele kleine Dorfschulen geschlossen und durch große, moderne Schulzentren ersetzt, was sich im Hinblick auf das Sozialverhalten längst als Nachteil erwiesen hat, besonders in Ballungsräumen. Vor allem die sogenannten Zwergschulen, in denen alle Sechs- bis Zehnjährigen in einer Klasse unterrichtet wurden, galten als Inbegriff von Rückständigkeit, und so blieb in ganz Bayern nur ein einziges Exemplar erhalten: im Allgäuer Dorf Unterjoch, nahe Bad Hindelang. Aber genau da hat der Filmautor Thomas Füting etwas gefunden, von dem man andernorts nur noch träumen kann: Kinder, die Freude am Lernen haben, im Unterricht ruhig und konzentriert mitarbeiten und zudem eine gute Gemeinschaft bilden. Dass die Schulanfänger in dieselbe Klasse gehen wie ihre älteren Geschwister und Nachbarskinder, erweist sich dabei als großer Vorteil, denn so ist es von Anfang an selbstverständlich, dass die Großen den Kleinen helfen, nicht nur bei den Hausaufgaben: Während die Lehrerin einen Jahrgang unterrichtet, müssen die anderen selbstständig lernen und üben, wobei die Älteren eine Art Patenschaft für die Jüngeren übernehmen. So etwas funktioniert natürlich nur mit viel Disziplin - die an Großstadtschulen oft so schmerzlich vermisst wird. Kinder, die sich gut kennen und gegenseitig helfen, kommen auch nicht so leicht auf die Idee, sich auf dem Pausenhof oder Schulweg zu schikanieren oder auszugrenzen. Und so ist 'Mobbing' ein Fremdwort geblieben. All das ist natürlich nicht nur der Zwergschule zu verdanken. Thomas Füting, der selbst Vater ist, hat sich auch das Leben nach der Schule angeschaut und festgestellt, dass es ganz anders aussieht als in der Stadt: In den Kinderzimmern gibt es zwar auch Computerspiele und Fernseher, aber sie spielen eine untergeordnete Rolle, denn die Kinder sind lieber draußen im Wald, am Bach, am Weiher. Vor allem aber leben sie nicht nur in 'ihrer' Welt, sondern auch in der der Erwachsenen und des ganzen Dorfs: Sie helfen im Stall oder beim Zaunbauen, sie gehen mit in die Kirche und den Trachtenverein, sie helfen beim Maibaumaufstellen und spielen in der Blasmusik mit. Es ist ein abwechslungsreiches und geselliges Leben und so haben die Kinder von Unterjoch auch viel zu erzählen.
16:45
Wettlauf zum Mond
Der Sputnik-Schock
Dokureihe Der zweite Teil der Reihe über die Geschichte der Raumfahrt spielt mittem im 'Kalten Krieg', der 1952 einen erneuten Höhepunkt erreicht: Wenige Jahre nach den USA zünden auch die UdSSR die Wasserstoffbombe. Für den Transport des neuen Massenvernichtungsmittels werden leistungsfähige Raketen als Trägerwaffen benötigt. In der Sowjetunion entwickelt Sergej Koroljov die gigantische R7. Die Rakete ist 280 Tonnen schwer und fliegt 8.000 Kilometern weit. Sie soll Kernwaffen in die USA tragen. Für Koroljov ist das auch ein Schritt, um seinen Lebenstraum zu verwirklichen: der Flug ins All. Aber daran hat das sowjetische Militär kein Interesse. Erst als Chruschtschow auch den Propagandawert des Wettlaufs ins All erkennt, darf Koroljov einen Satelliten in den Kosmos schießen. Am 4. Oktober 1957 ist es dann soweit: 'Sputnik' sendet das berühmte 'piep, piep' aus dem All. Das Signal ist überall auf der Welt zu empfangen. Während die Sowjets über ihren Triumph jubeln, ist die westliche Welt schockiert, fühlt sich gedemütigt. Außerdem sehen sich viele Menschen in Amerika und Europa durch die sowjetischen Raketen bedroht. Denn die Sowjetunion kann mit ihren Interkontinentalraketen fast jeden Punkt auf der Erde erreichen. In den USA leitet Wernher von Braun das Raketenprogramm der US-Armee. Um dem Propagandacoup der Sowjetunion etwas entgegen zu setzen, beauftragt Präsident Eisenhower schließlich Wernher von Braun, auch einen Satelliten ins All zu schießen. Ende Januar 1958 umkreist 'Explorer 1' die Erde. Aber Koroljov hat noch ein Ass im Ärmel. Mit der mächtigen R7 schießt er das erste Lebewesen ins All: die Hündin Laika. Wieder gelingt es der Sowjetunion, im 'Wettlauf zum Mond' ihren technischen Vorsprung zu vergrößern. Die USA haben dem nichts entgegen zu setzen.
|
| 17:00 |
17:30
Der rosarote Panther
Zeichentrickserie
17:35
Die Bräuteschule 1958
Die erste Tanzstunde
Doku-Soap Die erste Tanzstunde naht und damit der erste Herrenbesuch. Doch bevor die Mädchen sich ins Vergnügen stürzen dürfen, heißt es den Boden des Tanzsaals bohnern. Mit Wachs und Blockern bewaffnet machen sie sich an die mühsame Arbeit. Von der Arbeit ist keine so recht begeistert. Am wenigsten jedoch Sabrina, die um die Gesundheit ihres Knies fürchtet. Doch wie sich um die Arbeit drücken und doch an der Tanzstunde teilnehmen? Sabrina legt sich mit Frau Limbrock an, die Direktorin muss ein Machtwort sprechen. Schließlich ist die Tanzstunde gefährdet, wenn das Ganze in dem Tempo weitergeht. Doch mit vereinten Kräften kann die erste Tanzstunde gerettet werden. Endlich ist es soweit. Raus aus den grauen Schürzen, rein in die Kleider und Petticoats. Tanzlehrer Henseling bekommt von der Direktorin seine Einweisung in die Prinzipien des Hauses: Disziplin, Ordnung und Anstand. Selbstverständlich ist es den Mädchen untersagt, in der Tanzstunde zu rauchen und Alkohol zu trinken. Doch Henseling ist die falsche Adresse für solche Worte. Der Mann ist ein Muster an Benimm. Die Mädchen hingegen nicht. Als ihre Tanzpartner das Internatsgelände betreten, pfeifen und johlen die Backfische. Ein Anranzer der Direktorin bleibt nicht aus: Was ist denn das für ein Benehmen, fragt sie und nimmt als Anstandsdame am Unterricht teil. Tanzlehrer Henseling klärt nicht nur über verpönten Körperkontakt und die richtige Haltung beim langsamen Walzer auf, er vermittelt auch die Anstandsregeln und Moralvorstellungen der 50er Jahre. So lernen die Mädchen, was der Begriff 'Ampelhaltung' bedeutet.
|
| 18:00 |
18:00
Lindenstraße
Rückkehrer
Familienserie Vasily ist außer sich vor Glück: Gute Beziehungen und reichlich Schmiergeld machen es möglich - Mary kommt nach Hause! Noch während Elena und Anna alle Vorbereitungen für die Heimkehrerin treffen, rast Vasily zum Flughafen. Was er aber nicht weiß: Mary hat die letzte Wegstrecke von Frankfurt nach München mit dem Zug zurückgelegt. Krank vor Sorge kehrt Vasily ins Akropolis zurück, wo Mary aber bereits auf ihn wartet. Erleichtert und überglücklich kann Vasily endlich seine Geliebte in die Arme nehmen - da bricht die hochschwangere Mary zusammen. Nach der schweren Explosion in seiner Wohnung, muss sich Olaf im Krankenhaus einigen schmerzhaften Operationen unterziehen. Fürsorglich bemuttert Else ihren Sohn. Neben zünftiger Hausmannskost, hat Else auch schlechte Kunde für ihren Olaf: Die Pacht für den Blumenladen wird zum zweiten Mal angemahnt. Und auf die arme Else wartet bei ihrer Heimkehr auch noch eine böse Überraschung: Ein völlig zerlumpter Olli überfällt sie vor ihrer Wohnungstür. Philipp und Klaus trauen ihren Augen nicht: Unvermittelt steht Dani in der Tür. Ihre Freude ist aber nur von kurzer Dauer. Dani kommt gerade von einem Amerika-Trip wieder - aber nur, um ihre Sachen aus der Wohnung zu holen. Sie ist immer noch sauer, weil Klaus ihr Geld gestohlen hat. Philipp und Klaus flehen Dani an, wieder in die WG einzuziehen. Mit Erfolg: Dani verzeiht den beiden. Beim ersten gemeinsamen Frühstück seit langer Zeit, schmieden die drei WGler schon wieder Zukunftspläne.
18:30
Annas zweite Chance
Drama Christiane Hörbiger eröffnet einen Saftladen auf dem Wiener Naschmarkt. TV-Melodram von Karsten Wichniarz ("Marga Engel gibt nicht auf")
|
| 20:00 |
20:00
Tagesschau
Nachrichten
20:15
Folter in Stammheim? - Die Propaganda der RAF
Reportage Stuttgart-Stammheim am frühen Morgen des 18. Oktober 1977. Als ein Vollzugsbeamter die Zellen im siebten Stock des Gefängnis-Hochhauses aufschließt, macht er eine Entdeckung, die Politik und Justiz, Presse und Öffentlichkeit jahrzehntelang beschäftigen wird: Andreas Baader liegt in einer Blutlache auf dem Zellenboden, Gudrun Ensslin hängt an einem Kabel am Gitter des Fensters, Jan-Carl Raspe quält sich schwer verletzt neben einer Pistole am Boden. Er stirbt wenig später auf der Intensivstation. Zwei Jahre zuvor hat sich schon eine weitere Inhaftierte aus der 'Terroristen-Etage' das Leben genommen: Ulrike Meinhof. Für die 'Republik im Ausnahmezustand' ist es der Höhepunkt der Auseinandersetzung mit der 'Roten Armee Fraktion', die 'schwerste Krise des Rechtstaates seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland', wie Kanzler Helmut Schmidt sagte. Im Frühjahr 1977 sind die Terroristen von Stammheim zu lebenslanger Haft verurteilt worden, seitdem rächen sich ihre Nachfolger am 'faschistischen Staat'. Generalbundesanwalt Siegfried Buback wird vom 'Kommando Ulrike Meinhof' auf offener Straße, der Dresdner Bank-Chef Jürgen Ponto in seinem Haus erschossen. Seit September hat das 'Kommando Siegfried Hausner' den Arbeitgeberpräsident Hans-Martin Schleyer ins 'Volksgefängnis' gesperrt, wo sie ihn später erschießen werden. Wenige Stunden vor dem Selbstmord der Häftlinge stürmt die GSG 9 die 'Landshut' in Mogadischu und beendet eine Flugzeugentführung, mit der die Häftlinge von Stammheim 'freigepresst' werden sollten. In 45 Minuten erzählt die Dokumentation die Geschichte des 'Mythos Stammheim' neu. Sie bricht mit dem Bild, das über Jahre entstanden ist und das sich bis heute gehalten hat: 'Isolationshaft' und 'geistiger Folter', die die RAF-Häftlinge erlitten haben sollen. Anhand der Berichte des Vollzugsbeamten Horst Bubeck, seiner Notizen und Fotos rekonstruiert der Film den Alltag der RAF-Häftlinge, das Taktieren zwischen Öffentlichkeit, Politik und Justiz und stellt eine Epoche bundesrepublikanischer Geschichte in einen neuen Zusammenhang.
|
| 21:00 |
21:00
Best of EinsWeiter
Kulturmagazin
21:15
Aufruhr in Holly Springs
Südstaatenkomödie Südstaatenkomödie von Robert Altman
|
| 23:00 |
23:05
Pieces of my Heart
Kurzfilm Sie sind jung, frech und verliebt: Die Bürohilfe Sarah und Web-Designer Stefan führen eine leidenschaftliche Beziehung. Nichts bedeutet Sarah mehr als ihre Liebe, aber Stefan ist halt ein Mann...
23:20
Berliner Nacht-Taxe
Gesellschaft Die Menschen steigen ein und aus, lassen Gespräche und Geschichten zurück, von denen wir sie die besten erzählen lassen oder sie gleich mit ihnen erleben. Drei bis fünf Touren in 30 Minuten, das pralle Berlin.
23:50
Clipmania - Die besten Videos und ihre Macher
Magazin CLIPMANIA ist mit der Can Gang unterwegs. Gezielte Dosenwürfe haben die fünf Franzosen im Internet berühmt gemacht. CLIPMANIA besucht Igor Falecki, der erst fünf Jahre alt ist, aber schon trommelt wie ein Profi. Und CLIPMANIA erklärt, wie Werbeprofis mit gefälschten Amateurclips auf Kundenfang gehen. Der große Wurf - Treffsichere Franzosen machen Dosenwerfen zur Video-Attraktion Mit vollem Einsatz für leere Dosen haben fünf Studenten aus Frankreich Internetgeschichte geschrieben. Dabei machen sie etwas eigentlich vollkommen Unspektakuläres - sie werfen leere Getränkedosen in den Müll und filmen sich dabei. Das allerdings machen sie so gut, dass sie Millionen von Fans im Internet haben. CLIPMANIA wollte wissen, wer die Jungs hinter diesem Überraschungs-Coup sind. Die Idee kam Frédéric Nguyen nach dem Mittagessen, als er seine leere Getränkedose in den Müll warf. Der erste Wurf war ein Treffer und mit vier Freunden hat er die Technik zur Perfektion gebracht - über Bande, in hohem Bogen oder direkt rein. Schauplatz für fast alle Szenen ist der kleine französische Ort Valence in der Nähe von Lyon. In ihrem Heimatort fühlen sie sich so wohl, dass sie ihn durch die Dosen-Videos bekannter machen wollen. Schließlich schauen sich Menschen aus aller Welt die Dosenclips im Internet an. Nach dem zweiten Dosenfilm bekommt die Can Gang von einem Brausehersteller das Angebot, eine Weltreise zu machen und dabei einen weiteren Film zu drehen: Dosenwerfen rund um die Welt. New York, London, Tokio, Athen und Rom - für die Can Gang der ganz große Wurf. Das große Talent - Ein sechsjähriger Schlagzeuger sorgt weltweit für Begeisterung. Igor Falecki aus dem polnischen Danzig geht noch nicht einmal zur Schule, aber im Internet ist er schon ein alter Hase. Seit zwei Jahren stellen seine Eltern Musikvideos des kleinen Schlagzeugers ins Internet und mehr als 20 Millionen Menschen haben schon verblüfft zugehört. Denn Igor trommelt wie ein Profi. CLIPMANIA hat den talentierten Nachwuchs-Schlagzeuger in seiner Heimat in Danzig besucht. Auch der amerikanische Top-Drummer Dom Famularo ist schon auf Igor aufmerksam geworden. Er fördert junge Talente im Auftrag eines Schlagzeugherstellers. Im Herbst reist Igor zu Dom Famularo nach New York zu einem Intensivkurs mit dem Trommellehrer. Und auch zu Hause in Danzig wird Igor bald in die Grundschule gehen. Noch malt er auf Autogrammen seinen Namen. Schreiben kann er noch nicht. Die große Täuschung - Mit gefälschten Amateurclips gehen Werbeprofis auf Kundenfang Wackelige Kamera, ein scheinbar zufällig gefilmtes Ereignis: Was nach Amateurfilm aussieht, ist nicht selten eine Fälschung. Die Werbung hat Plattformen wie YouTube als neues Spielfeld für sich entdeckt, auf dem sich kostengünstig und besonders effektiv Werbebotschaften verbreiten lassen. Der Trick ist einfach: Statt einen Werbespot zu drehen, der als solcher erkennbar ist, werden gefälschte Amateurvideos gedreht, die möglichst spektakulär sind und in denen das Produkt, das wir kaufen sollen, ganz zufällig auftaucht. Das Ganze wird dann auf Plattformen wie YouTube ins Internet gestellt. Dann greift das Prinzip der Mundpropaganda: Internet-Nutzer schicken die Clips an Freunde und Bekannte, die Botschaft verbreitet sich epidemisch wie ein Virus. Ein Beispiel: Die Baumarktkette Hornbach stellte ein mit einer Handykamera gedrehtes Video auf Videoplattformen, in dem der fiktive Stuntman Ron Hammer spektakulär scheitert, als er mit dem Motorrad auf einen Hornbach-Markt springen will. Um die Geschichte zu untermauern, schrieb die betreuende Berliner Werbeagentur 'Heimat' nicht nur einen Wikipedia-Eintrag für Ron Hammer und entwarf eine eigene Homepage, sie klebte am Tag nach der vermeintlichen Veranstaltung sogar noch Plakate, in denen auf das Ereignis hingewiesen wurde. Der Erfolg: Drei Millionen Klicks und unzählige Presseberichte. Mission erfolgreich.
|
| 07/01/2009 |
| Time |
fes.tvtoday.de |
| 00:00 |
00:15
Best of EinsWeiter
Kulturmagazin
00:30
Rockpalast
Konzert Auch 2008 war Rockpalast wieder zu Gast beim Reeperbahn Festival in Hamburg. In verschiedenen Locations rund um die Reeperbahn wird hier live gerockt, aufgelegt und getanzt. Die Gäste pilgern von einem Club zum nächsten und lassen sich von den neuesten Trends - nicht nur aus der Hansestadt - inspirieren. Der Rockpalast zeigt in EinsFestival vier Konzert-Highlights.
|
| 01:00 |
01:00
Best of Zimmer frei! '08
Talk 'Einer der großen Sänger unserer Zeit und sicherlich einer der herausragendsten aller Zeiten', meint die Los Angeles Times. 'Der beste und berühmteste deutsche Konzertsänger seiner Generation', sagt die FAZ. Der Vielgepriesene ist Thomas Quasthoff, der als Bass-Bariton auf allen bedeutenden Bühnen der Welt zu Hause ist und für seine Leistungen mit zahlreichen Preisen, u.a. drei 'Grammys', ausgezeichnet wurde. Die außergewöhnliche Karriere des gebürtigen Hildesheimers ist nicht nur in künstlerischer Hinsicht bemerkenswert, kam er doch mit einer schweren Contergan-Schädigung zur Welt. Mit Hilfe seiner Familie und enormer Willenskraft konnte Quasthoff, dessen stimmliches Talent schon früh entdeckt wurde, zahlreiche Widerstände überwinden, die ihm entgegentraten. So scheiterte beispielsweise die Aufnahme an eine Musikhochschule daran, dass der damals 15-jährige - behinderungsbedingt - nicht Klavier spielen konnte: 'Sehr witzig. Ich musste quasi als Dank für Contergan meine Musikausbildung selbst finanzieren.' Seinen künstlerischen Durchbruch feierte Thomas Quasthoff, der zwischenzeitlich einige Semester Jura studierte, sechs Jahre lang in der Marketing-Abteilung einer Kreissparkasse und dann als Sprecher beim NDR arbeitete, schließlich Ende der 80er Jahre. 1987 gewann er den Würzburger Mozart-Wettbewerb, ein Jahr später den 1. Preis des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD. 'Ich muss zugeben, dass die Wettbewerbe, die ich gemacht habe, und bei denen ich nie ohne Preis nach Hause ging, für mich Wendepunkte waren', meint Quasthoff rückblickend. Inzwischen hat er mit allen großen Orchestern konzertiert und mit allen bedeutenden und berühmten Dirigenten zusammengearbeitet: 'Ein sehr wichtiger Schritt war das erste Konzert mit den Berliner Philharmonikern. Ab da fragten alle großen Orchester an.'. Eine Anfrage gab es jetzt auch von Christine Westermann und Götz Alsmann: Sie würden nämlich Thomas Quasthoff gerne das freie WG-Zimmer anbieten.
|
| 02:00 |
02:00
Aufruhr in Holly Springs
Südstaatenkomödie Um den guten Ruf der Familie zu retten, bringt Camille sogar einen Unschuldigen hinter Gitter! Südstaatenkomödie von Robert Altman ('M*A*S*H')
|
| 03:00 |
03:50
Pieces of my Heart
Kurzfilm
|
| 04:00 |
04:05
Berliner Nacht-Taxe
Gesellschaft
04:35
Clipmania - Die besten Videos und ihre Macher
Magazin
|