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Germany TV Guide

07/01/2009
Time 3SAT
05:00

05:30 Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Uluru, Australien: Ayers Rock - Kata Tjuta National Park
Architektur Der rote Sandsteinmonolith Uluru erhielt 1871 vom europäischen Entdecker William Gosse den Namen Ayers Rock. Er ist das vielleicht berühmteste Naturdenkmal Australiens. Das Gelände, auf dem er sich befindet, ist zum Nationalpark ernannt worden. 348 Meter ragt der Uluru aus dem Outback hervor. Doch dies ist nur die Spitze, der Rest liegt 6.000 Meter tief unter der Oberfläche. Sein Umfang beträgt neun Kilometer: Schon seine Maße machen diesen Monolithen zu einer geologischen Sehenswürdigkeit. Zahlreiche Wasserlöcher befinden sich auf seiner Oberfläche. So ist inmitten einer unwirtlichen Landschaft ein fruchtbarer Gürtel um den Felsen entstanden. Ein heiliger Ort der Anangu, der Aborigines, die dort seit Tausenden von Jahren leben. Für die Anangu hat das Leben seinen Ursprung in der Schöpfungsperiode. Die Spirit-Vorfahren, eine Inkarnation aus Menschen und Tieren, formten nach ihren Vorstellungen die Landschaft und legten Gesetze fest, nach denen sich die Anangu bis heute richten. In ihren Legenden und Geschichten liegen alle Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Seins. 400.000 Touristen besuchen heute den Nationalpark. Tjamiwa, ein Stammesältester der Anangu, sagt über sie: 'Die Touristen kommen mit ihren Kameras und knipsen alles, was ihnen vor die Linse kommt. Und was haben sie, wenn sie nach Hause kommen? Viele Fotos von Uluru. Sie sollten andere Kameras benutzen, solche die nach Innen sehen. Dann könnten sie Kuniya sehen, die Pythonschlange, die dort in der Mitte des Uluru seit der Schöpfungsperiode lebt. Dann, vielleicht, würden sie ihre Kameras wegwerfen.'. Werner Meyer besucht den Ayers Rock.

06:00

06:00 Von Bamako nach Timbuktu
2005 Mali im Herzen Westafrikas ist eines der ärmsten Länder der Welt. Es ist viermal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland, zählt allerdings nur 11,6 Millionen Einwohner. Vom 11. Jahrhundert bis zur Eroberung durch Frankreich im Jahr 1893 war Mali ein islamisches Großreich, das für seine Goldvorkommnisse und seine sagenumwobene Stadt Timbuktu am südlichen Rand der Sahara berühmt war. Bis 1960 war Mali unter dem Namen 'Französisch-Sudan' eine Kolonie Frankreichs. Nach 45 Jahren Unabhängigkeit ist es nach überstandenen Bürgerkriegen und Militärdiktaturen eine demokratische Republik, die beinahe schon Vorzeigecharakter in Afrika hat. Doch die Armut ist übergroß: Das Land, das zu zwei Dritteln aus Wüste besteht, wird immer wieder von Heuschreckenplagen und darauf folgenden Hungerkatastrophen heimgesucht. 20 verschiedene Volksgruppen leben in Mali, was ein reiches kulturelles Erbe mit sich bringt. Der deutsche Afrikaforscher Heinrich Barth (1821 - 1865) war einer der ersten Europäer, der Mali des 19. Jahrhunderts bereiste. Renata Schmidtkunz hat eine Reise der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit auf den Spuren Barths begleitet, die von Bamako bis nach Timbuktu führte.

06:45 Stein des Friedens
Ausland

07:00

07:30 Alpenpanorama

09:00

09:00 ZIB
Nachrichten

09:05 Kulturzeit
Kulturmagazin

09:45 nano spezial: Australien
Magazin

10:00

10:15 Guildo und seine Gäste - Hausbesuch
Guildo Horn hat wieder einmal seine Koffer gepackt. In der vierten Folge seiner 'Hausbesuche' begegnet er Christoph. Christoph ist 20 Jahre alt und ein erfolgreicher Judoka. Für ihn wird ein Traum wahr, denn Christoph ist Olympiateilnehmer. Er vertritt Deutschland bei den Special Olympics 2008 in Karlsruhe, den Olympischen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung. Damit es auch ganz sicher zu einer Medaille reicht, heißt es natürlich Training, Training, Training, und dafür muss ein Sparringspartner her - und wer eignet sich da besser als Guildo Horn? Er wird dem Olympioniken bei der Vorbereitung helfen und ihn auch beim Wettkampf in Karlsruhe unterstützen. Guildo Horn lernt aber nicht nur den Sportler, sondern auch den Menschen Christoph kennen. Ein Hausbesuch, den man nicht so schnell vergessen wird. Der Entertainer Guildo Horn ist Diplompädagoge und hat viele Jahre in verschiedenen 'Lebenshilfe'-Einrichtungen gearbeitet. In der sechsteiligen Reihe 'Guildo Horn und Gäste - Hausbesuche' verschafft er mit seinen Hausbesuchen einen unverkrampften Einblick in eine Welt, die man so nicht kennt.

10:45 Was liest du?
Comedy In der ersten Folge ist Bernhard Höcker zu Gast. Der Star aus TV-Shows wie 'Genial daneben' und 'Schillerstraße' bringt ein Buch mit, das von einem der größten intellektuellen Abenteuer der jüngsten Neuzeit Zeugnis ablegt: A. J. Jacobs wollte der Universalgelehrte Amerikas werden und hat die komplette Encyclopaedia Britannica - 32 Bände, 65.000 Artikel, 44 Millionen Wörter - gelesen. Sein Erlebnisbericht 'Britannica & ich' lässt die Leser an seinem frisch erworbenen Wissen teilhaben. Der Autor macht keinen Hehl daraus, dass Jacobs seiner Umwelt als neunmalkluger Besserwisser gehörig auf den Geist geht, und schildert nicht nur die Stationen von Jacobs Lesemarathon, sondern auch die parallel dazu stattfindenden Versuche, mit seiner Frau Julie Nachwuchs zu zeugen. 'Julie und ich sind inzwischen wahre Experten in Sachen antiker Fruchtbarkeitsriten', vertraut A. J. Jacobs seinen Lesern an. Außerdem stellt Jürgen von der Lippe 'Der Fliegenfänger' von Willy Russell vor. Ein Buch - todtraurig und zugleich brüllend komisch.

11:00

11:30 Was liest du?
Comedy In der zweiten Folge begrüßt Jürgen von der Lippe die Kabarettistin und Diseuse Martina Brandl, die ihren Roman 'Halbnackte Bauarbeiter' präsentiert. Darin ist die Layouterin Ute, 38 Jahre alt, fassungslos, als ihr vor einer Döner-Bude ihre höchstpersönliche, Fleisch gewordene Sex-Fantasie begegnet und ihr ein bei näherer Betrachtung relativ unmoralisches Angebot macht. 'Willst Du heute Nacht meine Fremdenführerin sein?', fragt der Mann. 'Ach, danke, vielleicht ein andermal, ich will gerade mit meiner Mitbewohnerin,Golden Girls' gucken', erwidert Ute und bereut diese Antwort alsbald bitter. Das zweite Buch, das Jürgen von der Lippe vorstellt ist 'Alk - Fast ein medizinisches Sachbuch' von Simon Borowiak. Bekannt wurde der Autor - damals noch unter dem Namen Simone Borowiak - als Titanic-Redakteurin, Verfasserin der legendären Promi-Nachrufe 'Hessen nimmt Abschied' und Autorin des berühmten satirischen Reiseromans 'Frau Rettich, die Czerni und ich'. Nach längerer Schaffenspause und einer Geschlechtsumwandlung meldete er sich 2006 zurück.

12:00

12:15 Wir von drüben
Mit dem Trabi in die Welt
Doku Sie hatten Träume wie alle Jungs in den 1950er Jahren: Karl, Christian und Roland wuchsen in Zwickau auf. Mit dem Mauerbau 1961 wurde ihre Welt eng. Der Staat beanspruchte das Monopol auf die Erziehung, im Vordergrund stand die Absicht, 'allseitig sozialistische Persönlichkeiten' heranzubilden. Auch im 'Volkseigenen Betrieb' Sachsenring in Zwickau, in dem Trabis gebaut wurden, mühten sich die Arbeiter im Kampf um den Aufbau des Sozialismus. Christians Vater zum Beispiel. Er legte seinem Sohn die Faszination für schnelle Autos mit in die Wiege, und so wurde aus Christian Meischner ein bekannter Rallyefahrer. Der Preis für die rasante Karriere war die Bindung an die Partei. Anders verlief der Lebensweg von Karl: Als ihm eine Lehrstelle im VEB Sachsenring verwehrt wurde, suchte er sein Glück in der Gesellschaft für Sport und Technik und kaufte sich eine 8-mm-Filmkamera. Von da an waren er und seine Freunde die Helden in den eigenen Abenteuerfilmen. Roland, der Dritte im Bunde, träumte von einer Karriere als Fußballprofi. Als Lehrling im VEB Sachsenring war er Fan der werkseigenen Fußballmannschaft. Als Roland eines Tages in Bulgarien Lothar Matthäus, Rudi Völler und Andi Brehme traf und dies im Westfernsehen gezeigt wurde, musste er nach harten Auseinandersetzungen mit dem Staatsapparat seine Heimat verlassen. Der erste Teil der Dokumentation 'Wir von drüben' zeigt die unterschiedlichen Lebenswege dreier Jugendlicher, die stellvertretend für viele andere stehen, die in der DDR lebten. Bisher unveröffentlichtes Archivmaterial aus dem Privatarchiv von Karl Wolf und aus der Hinterlassenschaft des VEB-Sachsenring-Filmzirkels zeichnet ein lebendiges Bild vom Leben in einem Land, das für immer verschwunden ist. Spielszenen ergänzen die dokumentarischen Aufnahmen und fügen sie zu einem vielschichtigen Gemälde der Jugendjahre im Bann von Hammer und Zirkel.

13:00

13:00 ZIB
Nachrichten

13:15 Unter Stelzenläufern und Regenpfeifern
Tiere Die lange Dürrezeit hat den kleinen Ndutu-See, einen Salzsee im Norden Tansanias, austrocknen lassen. Die Ruhestätte der Nilpferde ist von der Sonne zu einem breiigen Schlammpfuhl eingedickt worden, den Wasservögeln geht das Wasser aus. Das Land wartet auf Regen. Als er endlich kommt, kommt er mit Macht: Eine kleine Sintflut fällt vom Himmel und füllt innerhalb von Stunden Bäche, Flüsse und den See. Der Regen wäscht den Wasservögeln Staub und Salz aus dem Gefieder. Die Regenpfeifer geraten als erste in Brutstimmung. Die Vögel haben nicht viel Zeit. Für die Aufzucht ihrer Jungen müssen sie die günstigen Nahrungsbedingungen ausnutzen, die die kurze Regenzeit mit sich bringt. Reinhard Künkel hat das Leben der Vögel bei Paarung, Brut und Nahrungsbeschaffung am Ndutu-See beobachtet. Sein Film zeigt einen bislang eher unbekannten, aber umso schöneren Teil der Vogel- und Tierwelt Afrikas.

14:00

14:00 Flüsse der Genüsse
Die Saone (1) - Von Viomenic bis nach Seurre
Reportage Die Saône ist 480 Kilometer lang und verläuft im Osten Frankreichs. Sie entspringt in den Vogesen bei Vioménil und ist der einzige große Transportweg zwischen dem Norden und dem Süden des Landes. Bernstein, Zinn und Salz wurden darauf verschifft. Die Saône ist ein wenig bekannter Fluss, obwohl 53 Nebenflüsse und fünf Kanäle in sie münden und obwohl sie vier verschiedene Regionen und sechs Departements durchquert, bevor sie sich mit der Rhône vereinigt. In ihrem Quellgebiet ist die Saône nur ein kleines Rinnsaal in einem wahren Ozean aus Grün. Sie verschwindet in einem der größten Wälder Frankreichs und kommt erst an dem felsigen Sporn von Darney wieder zum Vorschein. Im Altertum hieß Darney 'Daren Haye', was im Keltischen soviel wie 'Tor des Waldes' bedeutete. Auf dem Weg bis nach Seurre sind eine Bonbon-Herstellung, viele Schlösser, zwei interessante Biobäuerinnen und die berühmtesten Hechtangler der Gegend zu sehen. Außerdem erzählt ein besonderer Bauer, der in einem Kloster lebt, von mysteriösen Ereignissen.

14:30 Flüsse der Genüsse
Die Saone (2) - Von Seurre bis nach Lyon
Reportage In Seurre an der Saône lebt Michel Coureur, ein Belgier, der mitten im Herzen des Burgunds schottischen Whisky produziert. In Chalon-sur-Saône kann sich der Besucher in Jean-Pierre Gillots Restaurant von edlen Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Hinter Chalon-sur-Saône geht es 100 Kilometer schnurstracks Richtung Süden nach Lyon. In Tournus befindet sich die berühmte Abtei Saint Philibert. Um das Jahr 1000 herrschte in dieser Stadt, wie vielerorts, große Angst vor dem Weltuntergang. Die Abtei Saint Philibert wurde aus diesem Grund errichtet. Sie begründete die romanische Kunst des Burgunds und ist heute eines der schönsten romanischen Heiligtümer Frankreichs. Zu guter Letzt geht es in das Restaurant des berühmten Kochs Paul Bocuse, der an der Saône geboren wurde.

15:00

15:00 Das schwarze Schaf
Krimikomödie mit Heinz Rühmann: Pater Brown, Geistlicher und Hobbydetektiv, wird in die Provinz versetzt - prompt geschieht auch hier ein Mord... Nach Motiven der oft verfilmten Kurzgeschichten von G. K. Chesterton. Rühmann erhielt den Deutschen Filmpreis - sein bester Vorgänger in der Rolle war Alec Guinness (1954), der aktuell amtierende, öffentlich-rechtliche "Pfarrer Braun" (Ottfried Fischer) hat mit dem Original nichts mehr zu tun.

16:00

16:30 Auf verwehten Spuren
Durch die Wildnis Alaskas (1)
Naturdoku Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit und schnellen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Seit den 1950er Jahren zog es den deutschen Dokumentarfilmer Martin Schliessler immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Er war Buschpilot, filmte Bären, Elche und Karibus. Immer wieder hat er auf der Suche nach spektakulären Bildern sein Leben riskiert. Auch minus 50 Grad Celsius schreckten ihn nicht. Unter härtesten Wetterbedingungen filmte er am Nordmeer Eisbären und Ölbohrtürme. Martin Schliessler traf auf außergewöhnliche Menschen, die sich den extremen Lebensbedingungen Alaskas aussetzten. Heute lebt er zurückgezogen in Vancouver. Zusammen mit Martin Schliesslers Sohn Jochen begibt sich Wolfram Giese für die erste Folge des zweiteiligen Films 'Auf verwehten Spuren' auf die Spuren des Dokumentarfilmers.

17:00

17:15 ZDF.reportage
Todestaucher in der Ägäis
Reportage Todestaucher in der Ägäis

17:45 schweizweit
Magazin Im Herbst 2000 hat Vanja Palmers, Zenpriester, Tierschutzaktivist und Erbe des Textilunternehmens Calida, die Stiftung Felsentor gegründet - ein Begegnungszentrum, in dem die spirituelle Praxis aller Weltreligionen eingeübt werden kann. Der zweite Schwerpunkt der Stiftung ist der Tier- und Umweltschutz. Deshalb finden auch einst misshandelte Tiere auf der Rigi ein Refugium. Was hat Zen-Meditation mit Tierschutz zu tun? Haben Tiere eine Seele? Braucht es überhaupt spirituelle Menschen?. Für die dreiteilige Reihe 'GeistReich Felsentor' hat 'schweizweit' am Alltag der Felsentorgemeinschaft teilgenommen und dabei Menschen kennengelernt, die ihr ganzes Leben auf Gott gerichtet haben: unter anderen die Franziskaner-Nonne Theresia und der Benediktiner und Zen-Meister Willigis Jäger.

18:00

18:00 Nordvietnam
Die Schönheit der Vergessenen
Doku Seit der wirtschaftlichen Öffnung hat sich Vietnam zu einem der interessantesten Reiseziele Asiens entwickelt. Hanoi hat sich trotz aller hektischen Geschäftigkeit den verträumten Charme des alten Indochinas bewahrt. Vietnams Hauptstadt ist noch immer ein bisschen altmodisch, ungeheuer liebenswert und für viele ganz einfach die schönste Stadt Asiens. Weitab von allen touristischen Pfaden geht die Fahrt in die Bergregionen unmittelbar an die chinesische Grenze. Dorthin verirrt sich kaum ein Vietnamese und nur selten ein Tourist. Bis vor sieben Jahren war die ganze Provinz für Ausländer gesperrt. Dort leben die Ureinwohner Vietnams. In ihrer Einsamkeit konnten sie ungestört ihre Traditionen und Gebräuche, sogar die eigene Sprache erhalten. Aber das Leben in der extremen Abgeschiedenheit ist hart - deutsche Entwicklungsprojekte helfen den Ureinwohnern, das Überleben zu sichern. Der Film von Petra Schulz stellt entlegene Landstriche Nordvietnams vor.

18:30 nano
Wissenschaftsmagazin Effiziente Solarzellen: Linsen bündeln das Sonnenlicht. Bessere Bakterien: So werden auch Bioabfälle zu Biodiesel. Kollege Roboter: Industrieroboter erobern auch kleinere Handwerksbetriebe

19:00

19:00 heute
Nachrichten

19:20 Kulturzeit
Kulturmagazin 'Jeff and Ilona (Made in Heaven)'. Werk von Jeff Koons in der 'Kulturzeit'-Reihe 'Stations. Meisterwerke zeitgenössischer Kunst'

20:00

20:00 Tagesschau
Nachrichten

20:15 Beruf: Abenteurer
Porträt Der Schweizer Thomas Ulrich ist Extremsportler, Bergführer, Filmautor. Er überquerte das Inlandeis Patagoniens, drehte am Mount Everest. Helen Stehli Pfister zeigt spektakuläre Bilder der Nordpolexpedition 2007 und fragt, wie der Abenteurer Beruf und Familie unter einen Hut bringt.

21:00

21:05 Universum
Der Tiger und der Mönch
Doku Jeden Tag führen die Mönche des Klosters Wat Pa Luangta Bua, 200 Kilometer westlich von Bangkok gelegen, ihre zehn drei bis fünf Jahre alten Tiger an der Leine spazieren. Während die Mönche die erwachsenen Tiere mit Ehrfurcht und Respekt behandeln, ist bei den kleinsten noch Kuscheln und Spielen angesagt. Die Geschichte der wilden Haustiere begann 1999. Damals wurde der erste kleine Tiger von Dorfbewohnern in den Tempel gebracht. Er war nur wenige Wochen alt, seine Mutter war im nahen Regenwald von Wilderern erschossen worden. Das Baby hätte ausgestopft werden sollen, die Rettung erfolgte im letzten Augenblick. In Thailand sind Tiger wie überall in Asien vom Aussterben bedroht. Nicht nur durch den Verlust ihres Lebensraums, sondern auch durch die intensive Wilderei, die man in Thailand nicht in den Griff bekommt. Rund 6.000 Dollar zahlt ein Händler für einen erlegten wilden Tiger - mehr als so mancher Bauer in seinem Leben verdient. Vor allem die Tigerknochen, die in der chinesischen Medizin für allerlei Wundermittel eingesetzt werden, sind auf dem Schwarzmarkt ein Vermögen wert. 'Wir glauben fest an die Reinkarnation', sagt der Abt, 'Diese Tiger waren vielleicht in meinem früheren Leben meine Familie, meine Kinder oder Enkel. Sie sind zu uns gekommen, um Schutz zu suchen, nun müssen wir für sie sorgen.' So übernahm der Abt den ersten Tiger, bald waren es zwei und ein Jahr später bereits acht. Mittlerweile betreut das Kloster 16 Tiger, die insgesamt rund 80 Kilogramm Hühnerfleisch verspeisen, und daneben auch gepflegt, gereinigt und geimpft werden müssen. Die Tiger sind nicht die einzigen Schützlinge. Auf dem weitläufigen Gelände haust eine Menagerie verwaister Tiere: 20 Pferde, mehr als 1.000 Wildschweine, Büffel, Pfaue, Rehe und Hirsche. Der Film stellt das Klosters Wat Pa Luangta Bua und seine Bewohner vor.

22:00

22:00 ZIB 2
Nachrichtenmagazin

22:25 Die Brüder Lautensack (1)
Das gewagte Spiel
Drama Im Jahr 1931 macht in einer Münchner Vorstadt ein Mann von sich reden: Der Telepath und Okkultist Oskar Lautensack, bekannt als das 'Deggenburger Orakel', beeindruckt sein Publikum mit spektakulären Kunststücken. Oskar, nach Veränderung drängend, erhält ein Angebot von einem Münchner Professor und arbeitet mit ihm auf dem Gebiet der Parapsychologie zusammen. Doch sein jüngerer Bruder Hannsjörg, der gerade aus dem Gefängnis kommt und als Held der nationalsozialistischen Bewegung gefeiert wird, meint, dass die Brüder Lautensack zu Höherem berufen seien. Oskars Talente dürften nicht ungenutzt bleiben, er solle seine Begabung publik machen. Vielleicht könne er seine Fähigkeiten auch in den Dienst der 'Bewegung' stellen und zum Ratgeber des Führers werden. Hannsjörg Lautensack bietet seinem Bruder einen Vertrag in Berlin an. Die einflussreiche Baronin Freifrau von Trettnow soll ihn als Schützling aufnehmen und ihm die Wege in die höchsten Kreise ebnen. Um ihn rückwirkend als eines der ersten Parteimitglieder erscheinen zu lassen, lässt Hannsjörg einen alten Parteigenossen unter einem Vorwand erschießen. Oskar bekommt dessen Mitgliedsnummer. Nach und nach nehmen die Oberen in der Partei und die Großindustriellen Oskar Lautensack als den 'Seher' an.

23:00

23:50 Die großen Bayern
2004 Der 1884 geborene Schriftsteller Lion Feuchtwanger war einer der erfolgreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Im großen zeitgeschichtlichen Panorama seines Romans 'Erfolg' schildert Feuchtwanger das Biotop, aus dem Anfang der 1920er Jahre der Nationalsozialismus hervorging. 1925 war der gebürtige Münchner seinem Freund Bertold Brecht nach Berlin gefolgt. 1933 wurde er aus Deutschland vertrieben, ging ins französische Exil und flüchtete später in die USA, wo er sich eine schriftstellerisch höchst produktive Existenz aufbauen konnte. In Dietrich Leubes Dokumentation erläutern unter anderem Tilman Spengler, Marcel Reich-Ranicki, Schüler des Münchner Lion-Feuchtwanger-Gymnasiums und die bayerische Kultband 'Biermösl-Blosn' die Bedeutung des Schriftstellers Lion Feuchtwanger heute. Aufzeichnungen von Gesprächen mit Marta Feuchtwanger, die ihren Mann um drei Jahrzehnte überlebt hat, Ausschnitte aus Romanverfilmungen und historisches Filmmaterial tragen dazu bei, das Bild zu vervollständigen.

08/01/2009
Time C3sat.de
00:00

00:40 10 vor 10
Nachrichtenmagazin

01:00

01:05 Liebesg'schichten und Heiratssachen
Sieben Liebeshungrige auf der Suche nach dem Glück zu zweit (1)
Doku Sieben Liebeshungrige auf der Suche nach dem Glück zu zweit (1)

01:50 Weltreisen
Auslandsreportage

02:00

02:25 nano
Wissenschaftsmagazin

02:55 Kulturzeit
Kulturmagazin

03:00

03:35 Seitenblicke
Kulturmagazin

03:40 schweizweit
Magazin

03:55 Country Roads Special: "The 42th Annual CMA Awards"
Preisverleihung